• Sozialpraktikum

      • Konzeption

         

        In diesem Projekt besuchen alle SchülerInnen der 9. Klassen für je ein Halbjahr einmal wöchentlich i.d.R. anderthalb Stunden eine soziale Einrichtung (z.B. Kindergärten, Altenheime, Behinderteneinrichtungen, Grundschulen, soziale Hilfsprojekte etc.).

        Dadurch, dass die SchülerInnen die Einrichtungen über einen längeren Zeitraum regelmäßig besuchen, bauen sie soziale Kontakte auf und können in angemessenem Umfang auch selbst Verantwortung übernehmen. Sie erleben, dass ihre Person und ihre Fähigkeiten auch über ihr übliches schulisches Umfeld hinaus gefragt sind und für andere Menschen einen positiven Unterschied machen können.

         

         

        Bezug zum Leitbild der Schule

         

        • Auf diese Weise haben die SchülerInnen Gelegenheit, soziale Werte ganz konkret zu verwirklichen (Persönlichkeitsbildung, positive Verstärkung der persönlichen Wertorientierung).

         

        • SchülerInnen übernehmen soziale Verantwortung und erleben, dass sie eigenverantwortlich einen Beitrag leisten können (soziale Kompetenz).

         

        • Mit dem Sozialprojekt wird die Schule als Teil des öffentlichen Lebens aktiv. 

         

        • Dadurch, dass die SchülerInnen einen Teil der Absprachen über die Organisation ihres Arbeitseinsatzes mit den Einrichtungen selbst übernehmen (begleitend unterstützt durch eine Lehrkraft),  erfahren sie die Notwendigkeit von Verlässlichkeit und Eigenverantwortung. Sie erhalten unmittelbare Rückmeldungen, z.B. auch was das Einhalten der vereinbarten Regeln betrifft.

         

        • Außerdem können viele der NeuntklässlerInnen hier ihren gesellschaftlichen Horizont erweitern, indem sie Einblick in Bereiche erhalten, in denen Menschen auf Hilfe angewiesen sind. Einige der Sozialpraktikanten kommen in Kontakt mit Menschen in Lebensumständen, die ihnen vielleicht sonst fremd sind, wie z.B. alte Menschen, Menschen mit Behinderungen und Demenz. Dadurch erweitert sich ihr Horizont, sie bauen Vorurteile ab und üben sich in Toleranz

         

         

        Organisation

         

        Die SchülerInnen haben die Möglichkeit, zwischen verschiedenen Einsatzbereichen zu wählen. Für jeden Einsatzbereich ist eine Lehrkraft als Mentor zuständig. Wichtige Kriterien für die Zuweisung sind der eigene Wunsch der SchülerInnen sowie die Wohnortnähe.

         

         

        Tätigkeitsfelder          

        • Senioren                                                                   
        • Soziale Brennpunkte (Rotes Haus, Tafel)                                
        • Menschen mit Behinderungen                                               
        • Kindergarten und Grundschule in Waldkirch und Umgebung
        • Kindergarten und Grundschule im Elz- und Simonswäldertal
        • Die Mentoren begleiten das Sozialpraktikum der SchülerInnen während des gesamten Zeitraums aufmerksam. Die SchülerInnen treffen sich mit ihren Mentoren regelmäßig zum Erfahrungsaustausch etwa alle vier Wochen, bei Bedarf öfter.
        • Mit den Einrichtungen bestehen Kooperationsvereinbarungen, in denen die Zielsetzungen des Sozialpraktikums festgehalten sind.
        • Die SchülerInnen halten ihre Erfahrungen zumindest in einer abschließenden  Reflexion fest. (Was war gut, was war schlecht, Tipps für NachfolgerInnen und Einrichtung); empfohlen wird jedoch das Führen eines Reflexionsheftes.
        • Am Ende des Praktikums geben die SchülerInnen eine Rückmeldung über ihren  Einsatzort ab.
        • Ebenso findet eine Reflexion durch die Ansprechpartner der Einrichtung über den Einsatz der SchülerInnen statt.

         

        Wichtige Informationen zum Sozialprojekt

         

        Durch dieses Projekt erhalten unsere SchülerInnen die große Chance, sich einen Lebensbereich außerhalb der Schule zu erschließen. Es ist für alle SchülerInnen der Klasse 9 verbindlich und wird mit einer Poolstunde im Stundenplan verrechnet.

         

         

        • Dauer: Das Sozialprojekt läuft in der Regel über einen längeren Zeitraum im wöchentlichen Abstand und umfasst einen Zeitrahmen von etwa 22,5 Zeitstunden.
        • Dabei ist wesentlich, dass der Kontakt von Mensch zu Mensch im Mittelpunkt steht und soziale Kompetenz gefördert wird. (Wichtig: Es handelt sich nicht um ein Berufseinführungspraktikum! Ebenso sind rein hauswirtschaftliche oder pflegerische Tätigkeiten zu vermeiden.)
        • Die SchülerInnen sind einem Ansprechpartner der Einrichtung zugeordnet und werden von einer Mentorin seitens der Schule betreut.
        • Die SchülerInnen halten ihre Erfahrungen in einer abschließenden  Reflexion fest. (Was war gut, was lief nicht so gut, Tipps für NachfolgerInnen und Einrichtung). Während des Praktikums wird das Führen eines Reflexionsheftes empfohlen.
        • Da die Schülerinnen und Schüler ihre Tätigkeit im Rahmen einer „unterrichtlichen Veranstaltung" ausüben, sind sie über die Schule unfall- und haftpflicht-versichert.
        • Die Anwesenheit der SchülerInnen wird auf einem Nachweisbogen kontinuierlich dokumentiert.
        • Bei Verhinderung oder Krankheit muss sich der Schüler/die Schülerin rechtzeitig und direkt bei dem Ansprechpartner der Einrichtung abmelden und die Mentorin informieren. Sollte es dabei zu Problemen kommen, wendet sich die Einrichtung bitte direkt an die Mentorin. Die Schule behält sich disziplinarische Maßnahmen vor.
        • Alle TeilnehmerInnen des Sozialprojektes sind ebenso wie die Mentoren der Schule und die Ansprechpartner in der Einrichtung bei Kenntnisnahme von sensiblen Daten zur Verschwiegenheit verpflichtet!
        • Zuletzt wird die Einrichtung auf einem Rückmeldebogen ihren Eindruck über die Tätigkeit des Schülers/der Schülerin äußern. Auch die Schüler werden einen Fragebogen zur Einrichtung ausfüllen und so eine Rückmeldung geben.
        • Der Schüler/die Schülerin erhält am Endes des Schuljahres sein/ihr Zertifikat, das mit dem Zeugnis ausgegeben wird.
        • Bei Rückfragen wenden sich die SchülerInnen bzw. deren Eltern an uns Mentorinnen und nicht an die Einrichtung!

         

        Wir wünschen allen unseren SchülerInnen sowie unseren Kooperationspartnern in den Einrichtungen eine schöne gemeinsame Zeit, neue Erfahrungen und:

        Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!